Flowing Grids / Fliessende Raster

Auch wenn ich Rastermuster wunderschön finde, habe ich damit immer meine Mühe gehabt. Irgendwie „passen“ sie nicht so richtig zu meinem Stil. Aber diese Kachel (Traveling Tangle mit Sue Zanker) brachte mich auf eine Idee. Eine Sache, was mir in dieser Kachel gefällt sind die Schichten, und wie die Raster und andere Teile sich in überraschender Weise über und unter einander bewegen. Ich wollte versuchen, diesen Effekt zu wiederholen. Da musste ich erst ein bißchen Herumprobieren, denn diese Kachel hat sich nach klassischer ZT-Art einfach beim Zeichnen ergeben. In meinem ersten Versuch habe ich ein paar Raster in verschiedenen Richtungen auf einer Kachel gezeichnet und sie dann nachträglich irgendwie mit der Verlängerung mancher „Arme“ miteinander verbunden. Aber das Ergebnis war leider nicht das, was ich wollte!

Even though I find grid patterns beautiful, they tend to give me trouble. Somehow, they just don’t suit my „style“. However, this tile (a traveling tile with Sue Zanker) gave me an idea. One thing I like about it are the layers and how the different parts go over and under each other in surprising ways. I wanted to try to recreate this effect. Since the pleasing effects in this tile emerged unplanned as I drew, I had to experiment a little. In my first attempt I drew some grids in different directions and then connected them afterward by extending some of them into „arms“. Unfortunately, the result was not what I was going for!

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Cubine grids, Shattuck and Cubine „arms“ with, ‚Nzeppel in the background. Kind of interesting but just too busy.

Also habe ich es anders herum probiert. Zuerst habe ich Hollibaugh-ähnlichen „Armen“ gezeichnet, die ich dann nachträglich mit Rasterlinien miteinander verbunden haben. Ich habe dann Stück für Stück weitere „Arme“ und weitere Raster in verschiedene Richtung hinzugefügt. Nachdem das Grundgerüst auf der Kachel war, habe ich ihn mit Raster- und andere Muster gefüllt. Das Ergebnis zeigt die verschiedene Schichten und Bewegung, die ich haben wollte ohne die Verwirrung vom ersten Versuch.

Next, I approached it the other way around. First I drew some hollibaugh-like „arms“ which I then connected to each other using grid lines. I then added more arms one by one, connecting them to grids or having grids flow out from them as desired. Once the Basic structures were there I filled them with grid and other patterns. The final result had that layering feeling that I was going for without the confusion of the first attempt.

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Printemps, Crescent Moon, Diva Dance, Fife, Tripoli and a very simple grid filling

Es ist klar, dass ich dann einige weitere Male wiederholt habe, um die Vorgehensweise weiter auszuprobieren. Was mich wirklich glücklich machte: ich konnte ganz viele Rastermuster ausprobieren. Diese fließende Raster passen zu mir und meiner Art zu zeichnen.

Naturally, I repeated this method quite a few times to try different things out. These „flowing grids“ suit me and my style. Yay – fun!

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Fragment G6, Crescent Moon, Adalfa, Dyon

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Puf, Pokeroot and a fancy grid pattern from my sketchbook

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Florz, Squall, Dansk, Paradox, and I don’t know what the other pattern’s name is.

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Beelight, Puf and some swirls (not sure if that’s a pattern with a name). Puf is not a great filler pattern for this effect because it doesn’t lend itself to the illusion of flowing underneath the grids or their arms.

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Spanflow, Z’ele, Flux and Roxy, and unnamed fragment from my sketchbook

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Fragment H24, Coaster, Mooka, Vitruvius and Tipple. I find the layering effect does not work so well when the „arms“ are given a pattern as in this tile.

Die folgenden 4 Kachel haben einen identischen Layout, sind aber mit verschiedenen Muster gefüllt. Ich wollte einfach verschiedene Kombinationen ausprobieren.

The four tiles below have identical layouts but different pattern fills. I was just trying things out:

Falls ihr die Lust verspürt, diese Vorgehensweise auszuprobieren habe ich eine Schritt-für-Schritt Anweisung vorbereitet. So kommt der Struktur zustande:

If anyone likes this approach and wants to try it themselves, I have prepared step-by-step instructions. This is how I create the structure:

Nachdem der Struktur steht, suche ich einen Rastermuster für alle Muster aus. (Ich habe es mit verschiedenen Rastermuster probiert und es war zu vewirrend.)

Once I have the basic layout I choose one pattern for all the grids. (I tried using different grid patterns but the results were too crazy.)

Wenn man schattiert, verändert sich das Ganze merklich.

Shading makes all the difference:

 

Ich fand, es fehlte noch was. Vor allem die schwarze Fläche unten links war zu mächtig. Da ich nicht so gerne mit weiß auf Schwarz tangle, habe ich einen weiteren „Arm“ mit weißer Kreditstift vorbereitet, auf der ich dann mit Schwarz getangelt habe.

Still, it needed more. In particular, that black space in the lower left corner was too strong. I don’t really love tangling with the white gelly roll, so I laid down a white stripe with my chalk pencil, and tangled in black on top of that.

Zum Schluß habe noch ein paar „Widgets“ hinzugefügt und fand, die Kachel war fertig.

After adding some Widgets I decided this tile was complete.

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Vielen Dank für’s Vorbeischauen und lass mich wissen (Email, Kommentar, Facebooknachricht), wenn ihr auch diese Methode probiert habt!

Thanks for reading and let me know (e-mail, comment, Facebook message) if you decide to try this method!

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