Tangle Spielerei – Playing with Tangles

Eine meiner Lieblingsmuster aus „Zentangle für jede Gelegenheit“ von Katharina Königsbauer-Kolb ist „Frunky.“ Das Muster ist genau so toll wie der Name klingt. Einfach und verspielt, Frunky besteht aus zwei Komponenten die man miteinander nach Lust und Laune abwechselt. Unten seht ihr eine Kachel mit Frunky in der oberen linken Ecke.

One of my favorite patterns in „Zentangle für jede Gelegenheit“ by Katharina Königsbauer-Kolb is „Frunky“. It’s a great name and the tangle lives up to it. It’s so simple and fun, made up of two componants that alternate with each other in a random way. Here is Frunky in a tile I did. Frunky is in the upper left portion of the tile.

Jayish with Frunky

Frunky, JH-ish, Flux and Delilah

Als ich Frunky neulich in Augenschein nahm, sah ich darin die Fusion zweier Elemente aus den Mustern Fescu und Shattuck. Das brachte mich auf die Idee, dass man vielleicht eine ganze Reihe neue Muster dadurch kreieren könnte, in dem man Elemente aus verschiedenen Mustern nach Frunky-Art kombiniert. Ich hatte ganz viel Spaß daran, auch wenn ich zum Schluss gekommen bin, dass meine Ergebnisse keine neue Muster sind. Dennoch ist es eine weitere Idee, wie man mit Mustern spielen kann. Unten seht ihr meine ersten Experimente. Vielleicht kriegt ihr Lust, selber zu experimentieren!

Recently as I was contemplating Frunky, I saw it as the fusion of elements from two other tangles, namely Fescu  and Shattuck. And that got me thinking that maybe a whole bunch of new tangles could be created by combining elements of various patterns in a Frunky way. I really had a lot of fun thinking about which elements to try together, even if I decided in the end that what I came up with were not new tangles. But they are a fun way to play with tangles. So here are some of my first experiments – maybe they will inspire you to try it too!

Cubine Lily Pads

Cubine and Lily Pads

Flux Crescent Moon

Crescent Moon and Flux

garlic cloves and tagh

Garlic Cloves and Tagh Tanglation.

Lotus Pods and Enyshou

Enyshou and Lotus Pods.

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„Geschluckt“: Muster und Retikulum / Tangle and Reticulum

In meinem letzten Blog ging es um die zwei neue Fachbegriffe in der Zentangle -Welt: Retikula (Einzahl: Retikulum) und Fragmente. Schon lange wollte ich meine letzte Blogpost fortführen, und euch mein Tangle-Muster „Geschluckt“ als Retikulum vorstellen. Kurze Wiederholung: „Retikulum“ bedeutet eine Art von Raster, das mit Muster gefüllt werden kann. Klassisch ist ein Raster aus Quadrate, die ganz anders aussieht, je nach dem, wie man die Quadrate befüllt. Aber im Zentangle Primer Vol. 1, Rick und Maria stellen viele andere Raster – Retikula – vor, darunter auch welche, die Dreiecke oder Kreise statt Quadrate als Flächen zu Befüllen haben.

In my last blog post I talked a bit about the new words in the growing Zentangle jargon: reticula and fragment. I have been meaning to follow up on that post forever and demonstrate how my tangle pattern „Geschluckt“ can be used as a reticula for round fragments. Quick recap: a reticula is a grid in the broadest sense of the word – a network of lines that create spaces that can be filled with another pattern, or „fragment“. The classic grid has square spaces that can be filled with fragments for very different results. But in the Zentangle Primer Vol 1, Rick and Maria also give examples of reticula that create spaces that are triangular or round.

Das ist das Muster „Geschluckt“ zuerst leer und dann mit dem Fragment D24 aus dem Primer:

This is how „Geschluckt“ looks „empty“ and then with fragment D24 from the Primer:

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Unten folgen einige Beispiele von Geschluckt auf Kacheln mit verschiedenen Fragmente aus aus dem Primer:

And here are some examples of Geschluckt in tiles using different round fragments from the Primer:

Geschluckt Gobi Bronx Cheer

Geschuckt, Fragment B23, Gobi, Mooka, Bales, Bronx Cheer

Geschluckt and bunzo

Geschluckt, Fragment F21, Bunzo

Geschluckt tada frosty

Geschluckt, Fragment H21, Frost Flower, Tada

geschluckt und harfe

Geschluckt, Fragments G23 + C21, Harfe, Betweed

Und zum Schluss, die Step-outs für Geschluckt, falls Ihr auch Lust habt zu probieren:

Here is the step-out for Geschluckt if you want to try it yourself:

Geschluckt Step-Out 001

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Ellish? Jay-ish!

Mir war von sofort klar, dass ich für die Diva Challenge nicht „Ellish“ sondern „Jot-ish“ oder vielleicht „JH-ish“ machen wurde. Seit ein paar Wochen zeigt Maria Thomas auf der Zentangle App, wie man das Ellish-Prinzip auf anderen Buchstaben anwenden kann und ich habe mich davon anstecken lassen. (Im Übrigen, wenn ihr die App nicht habt, solltet ihr das überlegen. Denn nur auf der App könnt ihr regelmäßig die letzten Zentangle-Werke von Maria, Rick und Molly sehen. Eine tolle Inspiration.) Mein „J“ habe ich also in der Art von Ellish gezeichnet. Am Ende sah es aus wie ein in sich geschlossenes Ding, das ich mit Diva Dance umrahmt habe. Das Hintergrundsmuster heisst Delilah.

I knew right away that I would not do Ellish but J-ish or possibly JH-ish for this week’s Diva Challenge. Maria Thomas has been going through the alphabet in an inspiring way on the Zentangle App. (Do you have the Zentangle App? I recommend it because, among other things, you can regularly see the lastest work by Maria, Rick and Molly. So amazing and inspiring.) When it was done, my „J“ looked like a self-contained object. I surrounded it with Diva Dance. The background tangle is called Delilah.

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„J“ in an Ellish manner with Diva Dance and Delilah

 

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Zentangle Primer Vol. One

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ENGLISH

Vermutlich habt ihr schon von diesem Buch gehört – wenn nicht ist es höchste Zeit! Eigentlich wollte ich eine andere Blogpost verfassen, dann habe ich gemerkt, ich muss zuerst ein paar Wörter über das neue Buch von Zentangle sagen.

Nachdem es unzählige „How-To“ Zentangle-Bücher auf dem Markt gibt, gibt es jetzt endlich eins von Rick Roberts und Maria Thomas, den Erfinder von Zentangle. Ihr erstes Buch „Book of Zentangle“ erklärt zwar auch die Methode, ist aber mehr eine Beschreibung und eine Geschichte als eine detaillierte, Schritt-für-Schritt Anleitung. Der „Primer“ ist da viel ausführlicher. Das englische Wort „Primer“ bedeutet (unter anderem) auch Lehrbuch, vor allem wenn es um Grundlegendes geht.

Das Buch ist nur auf Englisch erhältlich, aber wenn du zu den Zentangle-Begeisterten zählst sollst du das Buch unbedingt besorgen. (Kaufen kann man direkt bei Zentangle aber hoffentlich auch bis Ende Mai in Deutschland hier). Niemand schreibt treffender und schöner über Zentangle als Rick und Maria aber auch wenn man das wegen mangelnder Englischkenntnisse nicht wirklich würdigen kann, haben sie mit diesem Buch eine neue Idee in die Zentangle-Welt gesetzt, die man anhand von den Bildern und auch ohne viele Sprachkenntnisse begreifen kann: die „Reticula“ und die „Fragmente“. Glaubt mir, ihr werdet damit auch spielen wollen!

Rick und Maria lieben es, mit Sprache zu spielen und haben schon für die Zentangle-Methode einige Begriffe erfunden (wie z.B. „Zentangle“ ;-) …Aber auch „Kachel“, „Faden“ usw.).  Es ist aber nicht nur ein Spiel. Genauso wie Zentangle-Kunst abstrakt ist, damit wir das Ergebnis nicht daran messen, wie gut etwas wiedergegeben ist und damit wir keine vorgefertigte Konzepte haben, wie es aussehen soll, unterstützen neue Begriffe uns darin, sie als was Neues zu sehen und für Möglichkeiten offen zu sein, die nicht in unseren vorgeprägtem Konzepten vorhanden sind. (An dieser Stelle danke ich Sabrina Stein, die mir dieses Aspekt erleuchtet hat.)

Also, was sind Reticula und was sind Fragmente? Fragmente sind Musterelemente, die man in verschiedenen Strukturen auf verschiedenen Arten und Weisen einsetzen kann. Und diese Strukturen – das sind die „Reticula“. Falls ihr jetzt völlig verwirrt seid helfen bestimmt ein paar Bilder weiter. Man nehme die bekannten Zentangle-Muster „Cubine“ und Bales. Sie kommen so zustande, dass man diese Musterelement (=Fragmente)

bales cubine

in dieser Struktur setzt (=Reticulum)

grid

Mit folgenden Ergebnisse:

Bales Cubine

Im „Primer“ wird aber eine große Anzahl von verschiedenen „Fragmente“ gezeigt, und zwar nicht nur quadratisch sondern auch dreieckig und rund. Und als Reticula gibt es viel mehr Möglichkeiten als das übliche und bekannte Quadratraster. Und natürlich kann man seine eigenen Fragmente und Reticula entdecken und entwerfen – die Möglihkeiten sind unendlich.  Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ein Muster von mir „Geschluckt“ hervorragend als „Reticula“ für runde „Fragmente“ funktioniert. Darüber schreibe ich in meiner nächsten Blogpost. Also wenn ihr neugierig seid, besorgt euch das Buch, es ist wirklich interessant und macht großen Spass. Ein Beispiel für eine Kachel mit Fragmenten aus dem Buch findet ihr HIER am Ende dieser Post.

You’ve probably already heard about the new book from Zentangle, the „Zentangle Primer Volume 1“. If not, then it’s high time!

Meanwhile, there is an endless number of Zentangle how-to books on the market, and so it is nice that the founders of Zentangle, Rick Roberts and Maria Thomas, have now also published one. Their first book, „The Book of Zentangle“ does contain complete information on the Zentangle Method as well as many beautiful pictures but it’s less of a detailed instruction book and more of a story about Zentangle itself. The „Primer“, true to it name, is a methodic and step-by-step introduction to the basics of the Zentangle Method and it is a must for all Zentangle enthusiasts. (You can order it here). It is full of helpful tips and ideas and no one writes about the Zentangle method more clearly than Rick and Maria. But, true to their boundless reserves of creativity, they also introduce a whole new idea to the Zentangle world, one you will not want to miss out on, and that is the idea of „reticulas“ and „fragments.“

Rick and Maria love to play with language and are good at coining terms – such as „Zentangle“ itself! But it’s not just a matter of playing with language. Just like Zentangle art is abstract so that we don’t judge the result by comparing it to some real thing it should look like, a new term helps us to see what is being described as something new and keep us open for possibilities that are not contained in concepts we believe we already know. (Thank you,  Sabrina Stein, for helping me to get this!)

So what are reticula and fragments? Well, fragments could be described as pattern elements that can be used to fill in the spaces of various structures. The structures are reticula. Still confused? Well, a picture is worth a thousand words. You are probably familiar with the Zentangle patterns Bales and Cubine. These patterns can also be described in terms of fragments and reticula. The fragment is the basic element of the pattern:

balescubine

And the reticula is the structure you fill with those elements, in this case a square grid:

grid

Resulting in this:

BalesCubine

This is just a quick example. In the „Primer“ Rick and Maria offer several pages of various fragments and also several pages of reticula to be filled with them. The fragments are not just square, but also triangular and round. And as for the reticula, they go way beyond that basic square gird! Once you’ve seen them, you begin to realize that the possibilities here are endless…and fun! You will want to make up your own. Here is a tile I did using some of the fragments in the Primer:

fragments

 

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Schwarze Magie – Black Magic

Es hat bei mir lange gedauert, bis ich Freude am Tangeln auf schwarzem Papier hatte. Aber langsam wächst mein Interesse. Ich mag vor allem die Effekte, die man bekommt, wenn man in schwarz über weisses Zenstone oder Kreidestift tangelt. Nur ein Hauch von Geltstift leuchtet dramatisch neben den dunkleren Teilen.

It has taken me a long time to appreciate and enjoy the possibilities of tangling on black paper. Slowly, I am getting more and more interested in this. I particularly like the effects of tangling in black over a layer of Zenstone or white charcoal pencil. Just a touch of white gelly roll glows dramatically next to these darker sections:

 

Als ich dann die schwarzen Bijous zu kaufen gab (das kleinste Kachelformat), habe ich eine Dose bestellt. Ach machen diese Spass! Ich bin ganz verrückt nach ihnen. Ich mag, dass man nur eine Sache ausprobieren kann und außerdem sind sie süß. Die weissen Bijours sind auch süß aber irgendwie finde ich die Schwarzen noch niedlicher. Unten sind einige Sachen, die ich ausprobiert habe. Die durchsichten Wassertropfen oder vielleicht eher Kristallen habe ich in einer ganz aparten Kachel von Zhai Xiaxi (streamy) auf Facebook gesehen, wobei ihre auf einem braunen Kachel waren. Ich musste es auf schwarz probieren.

So when the Zentangle came out with black Bijous (the smallest tile format), I ordered a box. Oh, these are so fun! I just love them. I like the way you can just try out one thing, plus they are so cute. Yes, the white ones are cute, too, but these are even cuter. Don’t ask me why. Here are some of the things I tried. I saw the clear droplets or crystals on the bottom right of the first tile on an exquisite tile by Zhai Xiaxi (streamy) on Facebook – hers were on a Renaissance (brown) tile.

blue dewdrops

Bluish dewdrops

 

Schließlich wollte ich Zengems auf schwarzem Hintergrund probieren. Ich habe diese schon bei anderen gesehen, war mir aber nicht sicher, wie man es macht. Nach einer Weile herumexperimentieren, hat es mir am besten gefallen, wenn ich zunächst eine Schicht Zenstone hinlege, wo später die Farbe hin kommt. Eine breite Sichel entlang des unteren Rands lasse ich Schwarz. Ich benutze dann zwei Farben, eine dunklere und eine hellere, und abschließend kommen die weißen Highlights mit Gelstift und Kreidestift. Ich fand, dass zu viel weiße Gelstift zu stark für die eher zartwirkenden Farben war, also blieb ich bei luftigen Muster, oder benutze Gold, oder ich habe dass Weßs mit grauen Filzmarker und Gold etwas zurückgenommen.

And then I finally tried Zengems on black. I had seen others do it but I wasn’t sure how to go about it. After some experimentation, I decided I like it best when a layer of blended Zenstone is laid down where the color will go. I leave a wide crescent along one edge black, then two colors, a darker and lighter one, and finish with highlights in white charcoal and gelly roll. I think too much white gelly roll overpowers the colors, so I prefer to use airy patterns, or gold gelly roll, or just tone down the white gelly roll with gray markers.

blue gem indy-rella  green and gold purple zenith red and gold  three red gems

 

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„Zentangle® für jede Gelegenheit“: ein Buch zur Entschleunigung

ENGLISH

Die Zentangle®-Bücher, die in deutscher Sprache von deutschen CZTs verfasst worden sind können sich jederzeit mit den Büchern im englischen Sprachraum messen lassen. Die Bücher von Anya Lothrop, Beate Winkler und jetzt auch noch Katharina Königsbauer-Kolb kann ich nur empfehlen – man soll sie alle haben.

Nun heute geht es mir aber um die neuste Erscheinung: „Zentangle für jede Gelegenheit“ von Katharina Königsbauer-Kolb.

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Das ist es!

 

Was als Erstes bei „Zentangle für jede Gelegenheit“ auffällt ist seine ästhetische Qualität: das Buch ist auf jeder Seite einfach schön. Es ist hochwertig in der Verarbeitung und jedes Detail der Präsentation ist durchdacht. Man bekommt schon beim Durchblättern ein „Zen“-Gefühl.

Das entschleunigte Tempo des Buches wird gleich am Anfang klar – jeder der 8 Schritte zur Herstellung einer Zentangle-Kachel wird auf einer ganzen Seite wunderbar dargestellt. Es ist kein Überblick sondern eine Einladung, sich Zeit zu nehmen und mitzumachen. Danach ist Platz, um auf verschiede Aspekte von Fäden, das Schattieren und das Kombinieren von Tangles einzugehen. Für Anfänger ist alles da, was man braucht!

Ganz wichtig sind natürlich die vielen Tanglemuster im Buch – diese machen ja das Hauptteil des Buches aus und das ist richtig so. Ein Anfänger braucht eine gute Auswahl und erfahrene Tangler neigen dazu, etwas „gierig“ (wenn ich das so sagen darf) auf Tanglemuster zu sein. Zumindest geht es mir so.

Katharina hat einige der ursprünglichen Zentangle-Muster (also von Rick, Maria oder Molly entwickelt) aufgenommen aber auch viele ganz Neue, die man sonst nicht kennt und die nur in ihrem Buch zu finden sind. Besonders gut gefallen mir: Victoria, Zwirl, Wuzerl, Gila, Trident, Frunky (ganz toll!) – sowie die Tangles Gobi und Sero (so schön!) von Nadine Roller und Amberwaves (echt cool!) von Sabrina Stein. Zumindest sind das heute meine Favoriten. Ihr wisst, wie das ist – das kann sich ändern und das Buch hat eine ausreichend große Auswahl, dass ich bestimmt noch weitere Lieblingsmuster entdecken werde

In den letzten Seiten geht es um die „weitere Möglichkeiten“ – d.h. schwarze und braune Kachel, Zendala, Bijou, Opus, Farbe, Tangeln auf Objekten – und alles so, dass man sofort Ideen und Lust bekommt, diese auszuprobieren.

Als Fazit: Was hat dieses Buch, das andere Bücher nicht haben? Natürlich eine Reihe von bestimmten Tanglemuster – ausreichender Kaufgrund für mich, immer! Aber ich kenne wenige anderen Bücher, die durch ihre Machart und Präsentation das Aspekt des Wertschätzens – ein Eckpfeiler der Zentangle-Philosophie – so klar verkörpern, wie dieses Buch.

„Zentangle für jede Gelegenheit“ von Katharina Königsbauer-Kolb, CZT®, Gräfe und Unzer, München 2016. Erhältich hier (unter anderem).

Hey dear English Readers. This is a review of a book that has only been published in German so far, so I have not translated my review.

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Die Farbe Rot / The Color Red

Ich habe meinen roten Micron bis jetzt fast ausschließlich für Step-Outs benutzt, um die Schritt-für-Schritt Anleitung eines Musters zu zeichnen. Da werden die neue Striche zur Verdeutlichung mit Rot gezeichnet. Einmal waren einige Kinder zu Besuch, als ich in meinem Sketchbook herumgespielt habe und sie wollten wissen, was ich da mache. Also blätterten wir zusammen durch das Heft. Am meisten haben sie sich für die Step-outs interessiert. „Das mag ich!“ haben sie plötzlich gerufen. Es hat ein Moment gedauert, aber irgendwann wurde mir klar, dass das, was ihnen gefiel, war dass die Muster auch mit Rot gezeichnet war! Das ist zwar eine Weile her aber neulich hatte ich die Idee, mit dem roten Micron zu tanglen. Mir gefällt das. Vor allem mag ich Rot mit dem Grau von der Bleistift.

Until recently, I only ever used my red Micron for step-outs. Once some neighborhood kids wer visiting while I was playing around in my sketchbook and they wanted to know what I was doing, so we paged through it together. I noticed they particularly liked the step-outs. They would stop and point and say, „I like that one!“ It took me awhile to realize that it was the addition of color that they particularly liked. Anyway, I recently decided to try using my red Micron for „real“ tangling, and I liked it a lot! I especially like the the red Looks next to the gray of the pencil.

 

 

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