Diva Challenge 321: Non-dominant hand

Wow, das war etwas schockierend! Ich setze meinen Stift an, um zu zeichnen und der Stift gehorcht einfach nicht. Ich kam mir ein Stück weit hilflos vor. Egal, ob ich langsam und vorsichtig, oder etwas beherzter und flüssiger zeichnen wollte – ich war nicht in Kontrolle. Kleine Zuckungen, eigenwillige Irrwege und ein durch und durch fremdes Gefühl bei der Stiftführung – ich habe nicht damit gerechnet, dass mit der linken Hand  zu zeichnen eine so vollkommene andere Erfahrung sein würde. Jedes Mal, wenn ich den meine Schreibwerkzeug wechseln wollte – also zum Bleistift, Tortillion oder Graphic One gegriffen habe – habe ich ohne zu denken fast immer zuerst auch die Hand gewechselt. Plötzlich war z.B. der Bleistift in meiner rechten Hand und bereit, loszulegen. Aber ich habe mich auch jedes Mal auch gefangen und davon abgehalten.

Well, I have to say this was a bit shocking. I put my pen to the paper, ready to draw a line – and the pen did not obey. I felt a bit helpless. It didn’t matter if I tried to go slowly and carefully, or if I aimed for smooth, fluid motion – I was not in control. Constantly wobbling lines, wayward directions –  it was a completely awkward and foreign feeling. I really didn’t think that drawing with my left hand would feel so strange . Every time I switched drawing utensils and picked up the pencil, or the Grpahic One, or my tortillin – I automatically switched back to my right hand without realizing it. Suddenly there was the pencil in my right hand, ready to go to work. But I caught myself each time.

Dennoch bin ich wirklich froh darüber, es probiert zu haben. Warum? Weil es so interessant war! Ich war fasziniert davon, dass etwas, was ich für selbstverständlich halte – einen Stift klare Befehle zu geben, die dann meistens gut gefolgt werden – so schwer wird, wenn man „nur“ die Hand wechselt. Ich mache gerne solche Erlebnisse. Und was halte ich von dem Ergebnis? Sie gefällt mir! Ja, ich spüre eine klare Zuneigung für diese Kachel, die mir so schwer fiel. Sie kommt definitiv in meinen Album.

Nonethless I am really happy I took on this challenge. Why? Because it was so interesting! I was fascinated that something that is second nature to me – guiding a pen across paper – suddenly became so difficult, merely by switching hands. I really enjoy these kinds of revelations. And what do I think of the result? I like it! Somehow I feel affection for this tile which was so hard for me to draw. I will definitely put it in my album.

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IX, Floo, Tripoli and Ixorus

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Dingbatz

Vor einige Wochen haben Rick und Maria ein neues „KTT“-Video – ein „Kitchen Table Tangle“ Video – in der App veröffentlicht. Es ging um „Dingbatz“. Ein Dingbat, in der Druckindustrie, ist schmückendes Symbol, die man früher benutzt hat, um leere Stellen auf einer Seite zu gestalten. Sie sind klein, einfach und spielerisch. Rick und Maria haben diese Idee für und mit Zentangle angepasst und nennen es „Dingbatz“. Ich muss zugeben, es fällt mir schwer, diese Sache präzise zu beschreiben, also müsst ihr euch mit meiner unpräzise Beschreibung zufrieden geben – zusätzlich zu einigen Bilder natürlich. Es gibt keine strenge Regeln aber man fängt meistens mit einer einfach Form an – ein Oval, Rechteck, Dreieck, Quadrat – macht einen Rahmen herum und füllt dieser Form mit einigen Tangles. Man kann dann auch mehrere Formen miteinander verbinden, wenn man eine größere Fläche – eine ganze Kachel – füllen möchte. Ich habe beim Video gleich mitgezeichnet und ich zeige euch gerne, was dabei rauskam…auch wenn ich das Ergebnis nicht soooo toll finde. Ich habe einfach nach dem Video versucht, die Ideen weiterzuführen bis ich eine Kachel hatte.

Several week ago, Rick and Maria publsihed a new KTT (Kitchen Table Tangle) video on the Zentangle app. This one was about „Dingbatz“. Dingbats, in the printing industry, were decorative symbols sometimes used to fill or enhance gaps and empty spaces on the printed page. Rick and Maria have adapted this idea for use with Zentangle and they call this „Dingbatz“. There are no strict rules, and it is not easy for me to state precisely what dingbatz are and how to draw them, so you will have to make do with my vague explanation – plus some pictures of course.  You usually begin with a simple form – an oval, rectangle, triangle or square – put a frame around it, divide the inner space and fill it with tangles.  You can combine These forms together to fill a tile if you want. Below is my first attempt, much of it drawn along while watching the video, but I couldn’t keep up and had to wing things toward the end. I do not love this result with all of my heart but I am happy to show it to you to help you get an idea of the whole dingbatz thing.

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Dingbatz often seem both formal and playful.

 

Wie es denn so ist, habe ich bald danach eine fast fertige Kachel angeschaut und sah sofort, wie die Dingbatz-Idee sie vollenden könnte.

And as these things often go, I noticed an almost finished tile just a short time later and immediately saw how the Dingbatz approach would allow me to finish it.

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The Zlinky and the leaves were there, the frame, Mooka, rounding and auras are the Dingbatz-inspired additions.

 

Ich habe noch weitere Dingbatz Ideen ausprobiert – diese gefällt mir am Besten. / I kept playing around with Dingbatz ideas  – here is my favorite.

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The oval with Crescent Moon is connected to the corner triangles with the tangle Gobi and some Floo.

Ecken mit der Dingbatz-Idee zu gestalten gefällt mir besonders gut. Hier habe ich einige auf buntbesprühten Karten gezeichnet. Ich weiß nicht, wie ich sie weiter zeichne – vielleicht schreibe ein Spruch in der Mitte.

I really love using Dingbatz for corners. Here are some that I draw on spray-colored cards. I am not sure how I will complete them – I think writing a thought or quote in the middle would work well.

 

 

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Mooka and Springkle

 

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Lixsa and Beadlines

 

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Flux and Beadlines

Und als ich mich auf den ZenGemkurs vorbereitet habe musste ich dann auch sehen, wie ich ZenGems und Dingbatz kombinieren kann. Diese habe ich auf Apprentice-Kachel gezeichnet.

And since I was getting ready to teach a Workshop on ZenGems, I also had to try combining Gems with Dingbatz. I did the following tiles on the larger apprentice tiles:

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ZenGems with Zenith, Mooka and Scrawlz in the middle

 

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Henna Drum in the middle, and some Mooka and Zinger and Tipple.

 

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I think the only actual tangle here is SeRo in the middle.

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Noch mehr Zlinky und Gewinner/More Zlinky and Winners

Wie versprochen habe ich die Gewinner für die Verlosung von „Zentangle für jede Gelegenheit“ heute ermittelt. Wie habe ich das getan? Ich habe die Namen von allen, die mitgemacht haben auf einem Zettel geschrieben, und diese Papier gefaltet und in einen Hut gesteckt. Hier der Beweis 😉 :

Today I drew the names of the winners for the book „Zentangle für jede Gelegenheit“ out of a hat. Literally.

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Da der Hut meinem Sohn  gehört, hat er zwei Papiere rausgeholt. Die Namen der Gewinnerinnen sind Kerstin Lingemann und Angelika Pürckhauer. Ich gratuliere euch und sage Danke an alle, die mitgemacht haben. Kerstin und Angelika, bitte schickt mir doch eine Mail mit euren vollständigen Adressen. Das signierte Buch bekommt ihr dann direkt von Katharina geschickt.

Da das hier eine Zentangle-Blog ist finde ich, es gehört auch etwas Zentangle-Kunst zu jeder Blogpost dazu. Ich habe auch noch zwei Kachel mit meiner Muster Zlinky gemacht, die ich euch gerne zeige.

This being a Zentangle blog, I think every post should also include some Zentangle artwork. So here are two tiles using my tangle Zlinky.

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Zlinky, Printemps, Mooka, Mysteria, Hollibaugh

 

Die folgende Kachel habe ich eingefärbt nach der Methode, die ich in dieser Post beschreibe. / I colored the following tile using the method described in this post:

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Zlinky and Gem-ishhHighlights. No other definite tangles, just line play and embellishments.

 

Und dann habe ich noch eine von meiner eingesprühten Kachel getangelt / This is one of my spray-bottle tiles.

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Tripoli tangled in a Quandary string

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Farbige Zendala / Colored Zendalas

Sucht ihr die Post zur Verlosung von „Zentangle zu jeder Gelegenheit“? Hier ist sie.

Ich habe neulich wieder mit Genuss indem schönen Zendala Buch von Anya Lothrop gestöbert. Ich finde dieses Buch so gelungen und schön, es hat so viele wunderbare Muster und die Kunst ist wirklich inspirierend. Dieses Mal habe ich länger bei den farbigen Zendalas verweilt, und anschließend Anyas Vorschläge für die Nutzung von Farbe genau gelesen. Eine Idee, die ich noch nicht ausprobiert hatte war dabei: Tombow-Markers mit Wasser zu vermischen.

Ich besitze eine ordentliche Sammlung von Tombow-Marker. Es liegt daran, dass ich mich bei Kunstbedarf nicht beherrschen kann. Aber reden wir nicht darüber, sondern lieber darüber, dass ich meine Tombow-Marker so wie Anya vorschlägt dann auch benutzt habe. Ich habe mit den Marker zuerst auf eine Plastikschale gemalt, dann bin ich mit einem feuchten Pinsel rein. Auf dieser „indirekte“ Art habe ich dann sechs vorgezeichnete Zendalas vor dem Tangeln zunächst eingefärbt.

I recently enjoyed paging through Anya Lothrop’s wonderful Zendala book. I must say this book is beautifully done. It has so many lovely patterns and the artwork is very inspiring. I spent quite a bit time looking at the colored Zendalas and then I reread Anya’s suggestions on using colors. I was rewarded by being reminded of an idea I hadn’t yet tried: using water with Tombow markers.

I am in possession of an appreciable collection of Tombow markers. The reason for this is that when it comes to art supplies I have no self control. But instead of dwelling on this, let us instead talk about how I used my Tombow markers in the manner suggested by Anya! First I scribbled some color off the marker onto a plastic dish, then I dipped a wet paintbrush into it. Using this indirect method, I colored six prestrung Zendalas.:

6 prestrung Zendalas. I forgot to take a picture until I had already tangled the green one. Oops. Still, it’s the best before-and-after I can provide, so…

Das Schöne an dieser wässrige, indirekte Methode ist, dass die Farbe schwächer und unregelmäßiger (sprich: lebendiger) wird, als wenn man es direkt aufträgt. Ich mochte das Ergebnis und das Tangeln darauf hat echt geflutscht. Das ist keine Selbstverständlichkeit, deswegen habe ich es umso mehr genossen. Hier sind die einzelne fertige Zendalas:

What I find particularly lovely about this watery, indirect method is that the color is paler and less regular (ie.: more interesting) than when you just color with the marker directly. I liked the look of these Zendalas and the tangling just flowed. This is hardly par for the course for me, so I really enjoyed it. Here are the finished Zendalas:

Mollygon, Tipple, Meer, Floo and Muzulü.

Pokeleaf, Knightsbridge, Nzeppl,, Sandswirl, and bits of other things.

Zlinky, Abundies,Wickerl, Fescu, Perfs.

Btweed, Hollibaugh, Printemps, Tamisolo, Tipple

Frunky, Flux, Shattuck, Pepper-ish striping, circles and triangles.

Tootle, Pintemps, Flux, lines inspired by Clamz.

 

 

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Verlosung!!!

Dear English Readers: The following post is only in German because it is a giveaway of a German Zentangle Book (Zentangle für jede Gelegenheit by Katharina Königsbauer-Kolb) and can also only be sent within Germany. But if you are interested, you can still scroll to the bottom to see some tiles using tangles from Katharina’s book.)

Jetzt gibt es etwas besonderes bei meinem Blog – eine Verlosung! Das Buch „Zentangle für jede Gelegenheit“ von Katharina Königsbauer-Kolb wird bald ein Jahr alt. Ich habe über das Buch auch gebloggt, als es erschienen ist. Es ist eine stimmungsvolle und klare Einführung in die Zentangle-Methode und enthält natürlich ganz viele tolle Muster. Eines davon war ja auch das Muster für die Diva-Challenge dieser Woche: Frunky….und auch drei Muster von mir sind dabei: Harfe, Turvy und Blinkt!

Den Geburtstag ihres Buches feiert Katharina, in dem sie insgesamt 8 signierte Bücher verschenkt. Und zwei von dieser acht ist nur durch meinem Blog zu bekommen, jawohl! Was müsst ihr dafür tun? Ganz einfach: mein Blog abonnieren und eine Email an mich schicken ( jennifer (at) tanglesome .de) . Wenn du meinen Blog schon folgst oder abonnierst dann reicht natürlich eine Email zum Mitmachen. Ihr habt bis Mitternacht am 15.04.2017 Zeit. Den Gewinner gebe ich dann hier am 16.4.2017 hier bekannt.

Und jetzt zeige ich einige Kachel mit Muster aus Katharinas Buch. Das sind nur ein paar Beispiele…ich benutze die Muster oft und viele davon sind in anderen Blogposts zu finden:

Turvy (das sternförmigen Muster):

Turvy variations

Blinkt (unten rechts – nicht viel davon, aber die Kachel gefällt mir….):

Some Rixty

Harfe (zweimal in den rundlichen Teilen):

Cursive B

Vanstar (die fluffligen Dingen):

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Frunky (oben links):

Jayish with Frunky

Gobi and Victoria (mit Printemps und Tipple):

Victoria and Gobi Zentangle

Gobi, Frunky, Harfe und Amberwaves:

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So. Und jetzt den Knopf „Follow“ drücken, kurze Mail an mich und ihr seid dabei!

 

 

 

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Von Slinky nach Zlinky: ein neues Muster/Slinky becomes Zlinky – a new tangle

Vor einigen Jahren habe ich ein Muster ausgedacht und nannte es „Slinky“. Mir gefiel dieses Muster sehr gut und ich habe es oft benutzt. Hier ist die Basis-Stepout:

A couple years ago I come up with a pattern that I called „slinky“. I liked it and used it quite a bit. This is the basic step-out:

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Hier sind einige meiner ersten Slinky Tiles. Some of my first tiles using Slinky:

Puzzling

Slinky with some other patterns I was experimenting with. The round flowery-ish one I eventually called „Lookies“ and did a step-out. It’s on Flickr.

 

Hard-edged circles

Slinky, Echoism, Nzeppel, Copada, Mssst, Knightsbridge.

 

Slinky and Geschluckt

Slinky and Geschluckt on colored paper.

Slithering Slinky

Slinky, Mooka, Zander and not enough shading.

 

Slinky twistine fluff ipso

Slinky, Twistine, Fluff, and Ipso.

 

Ganz neulich, als ich mit Slinky in menem Heft spielte, finge ich an, Auras um die Schlingel zu zeichnen. Es bekam dadurch eine Tiefe und einen verwobenen Effekt.

Recently, I was doodling in my journal and started drawing auras around the Slinky loops . It added depth and a woven effect.

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Ich habe noch weiter herumprobiert, bis ich begriffen habe, dass ich es wie Ellish zeichnen soll, damit sich die Linien nicht kreuzen. Das Ergebnis könnte ihr hier sehen:

I kept playing with it until I grasped that I should draw it like Ellish and not cross any lines. You can see the result in this tile:

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Cool oder? Danach habe ZenGems geübt und dachte, diese Art von Slinky könnte eine schönes Rahmenmuster sein. Dabei habe ich aber nach dem ersten „Schlingel“ schon inne gehalten und beschlossen, darauf aufzubauen statt den umgekehrten Schlingel zu zeichnen.

Cool, right? A little bit later I was practising ZenGems and thought I would this variation of Slinky to tangle around the gem. But I stopped after drawing the first loop and decided to build another ring of single loops on top of that loop instead.

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Diesen Gem habe ich nicht zu Ende gezeichnet aber ich habe die Idee für diesen Gem auf einer 3Z-Kachel verwendet:

I didn’t ever finish that gem, but I used the same idea for this gem on a 3Z tile:

 

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Tja und nun kam ich zum Schluss, dass dieses Muster zwar als „Slinky“ began aber nun etwas Anderes war. Ich habe beschlossen, es „Zlinky“ zu nennen. Es ist ein schönes Rahmenmuster, kann aber auch wie Shattuck in einer Fläche gezeichnet werden. Oder ganz wie ihr wollt und wie euch einfällt. Ich würde mich freuen, wenn es euch gefällt und es benutzt! Es folgen die Step-outs zu der Ein-Schlingel-Variation (Zlinky) sowie zu der zwei-Schlingel-Variation (Zlinky 2):

At this Point I felt that although this pattern began as „slinky“ it had become something else. I decided to call it „Zlinky“. It’s a great ribbon or border tangle, but you can also use it like Shattuck to fill up an area – or any other way that takes your fancy. I hope you like it and would love to see you use it! Here are the step-outs to the single-Loop Version (Zlinky) and the double Loop Version (Zlinky 2):

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Add as many auras (steps 5 and 6) as you want. You can leave space empty or fill it in with black.

 

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Step 1 is Step 3 from the simple Zlinky.

 

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Zlinky, Knightsbridge, Cubine, Flux, Zander-ish

 

 

 

 

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Klecksen, streichen, spritzen / Splotch, swipe, spatter

Ach, die vielen, vielen Möglichkeiten, die Farbe anbietet! In früheren Beiträge habe ich über das Sprühwerkzeug „Spritzer„, wasservermalbare Stifte, sowie über selbst gemischte Acrylsprühflaschen geschrieben. Heute möchte ich euch die Ergebnisse aus einer Methode zeigen, die ich von Michele Wynne auf ihrem Blog  Coffee and Creativity gesehen habe. Ein Schritt-für-Schritt Anleitung zeigt sie in dieser Blogpost. Zunächst wird Farbe mit einer großen Pinsel auf das Papier gestrichen. Dann wird die Farbe mit zerkneulten Plastikfolie über die Fläche gekleckst, oft mit interessanten Texturen. Zum Schluss wird eine Zahnbürste benutzt, um Akzentfarben darüber zu spritzen.

Oh, the many ways to use color! In previous posts I have talked about using a spraying device with markers called „the spritzer“, water-mixable pencils and crayons, and homemade acrylic paint spray bottles. Today I want to show you the results from a technique I learned from tangler Michele Wynne on her great blog Coffee and Creativity. She demonstrates the method step-by-step in this post. First paint is laid down with lots of water using a big brush. Then scrunched up plastic wrap is used to splotch the paint across the paper, often leaving some interesting textures. Finally, she uses a toothbrush to spatter contrasting colors over the top.

Ich habe diesen Prozeß zweimal durchgeführt. Das erste Mal habe ich Micheles Anweisung so genau wie möglich gefolgt. Ich habe Aquarellfarben in ähnlichen Farben wie sie genommen – Rot, Gelb und Orange für die erste Schicht, gespritzt mit Lila und dunkleren Rot. Da ich habe eine größere Sammlung an Acrylfarben besitze habe ich mich entschlossen, die gleiche Technik mit Acrylfarben auszuprobieren. Es hat wunderbar geklappt. Ich habe eine untere Schicht mit Gelb, Türkis und Grün begonnen und diese dann mit Pink, Rot und Dunkelblau gespritzt. Beide Ergebnisse haben mich sehr gefreut. Das sind die Kachel, die ich aus den eingefärbten Papiere geschnitten habe:

I did this process twice. First I followed Michele’s instructions as closely as I could, using watercolors and the same colors she used – red, yellows and oranges for the first layer, spattered with darker purples and reds. Because I however have more acryllic paint than watercolor, I decided to try the same technique with acryllic Colors. It worked beautifully. I l lay down a layer of turquoise, yellows and greens, and spattered with pinks, red and dark blues. I love the results of both. Here are the tiles I cut from these two sessions.

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Using watercolors

 

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Using acrylic paint

 

Auf diesen eingefärbten Kacheln zu Tangeln fand ich fast einwandfrei. Ab und zu trifft der Stift auf eine kleine feste Körnchen von Farbe, die die glatte Linie unterbricht – diese Kleinigkeiten, die selten vorkommen, sind für mich persönlich kein Problem. Das Wichtigste: der Stift wird nicht durch irgendwelchen Partikel verstopft. Dieses Problem hatte ich mit den wasservermalbaren Wachmalstiften, die ich deswegen leider nicht mehr benutze.

Tangling on These surfaces presented almost no problems. Every now and then the pen hit a hard little spot of paint, causing a small break in the line, but this doesn’t bother me at all, especially since it rarely occurs. Most important for me is that the dried paint does not cause the pen to clog up, effectively ruining it. I had this problem with the water-mixable crayons, which I also no longer use for this reason.

Hier sind meine bisherigen fertigen Kacheln: / And here are the tiles I have tangled so far:

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Trumpits, Pokeleaf, Marasu, Cabana

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Waybob, Balo, Lichen, Florz, Fishnet, and Scrawlz

 

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Fengle, Pokeleaf, Braxt and Fragment W6 from the Primer

 

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Printemps, Scrawlz, Diva Dance, Zander, African Arist

 

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Verdigogh, Tipple, Courant and other stuff

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Quib, Cadent, Tipple, and Curly Things inspired by p. 106 in the Book of Zentangle

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