Flowing Grids / Fliessende Raster

Auch wenn ich Rastermuster wunderschön finde, habe ich damit immer meine Mühe gehabt. Irgendwie „passen“ sie nicht so richtig zu meinem Stil. Aber diese Kachel (Traveling Tangle mit Sue Zanker) brachte mich auf eine Idee. Eine Sache, was mir in dieser Kachel gefällt sind die Schichten, und wie die Raster und andere Teile sich in überraschender Weise über und unter einander bewegen. Ich wollte versuchen, diesen Effekt zu wiederholen. Da musste ich erst ein bißchen Herumprobieren, denn diese Kachel hat sich nach klassischer ZT-Art einfach beim Zeichnen ergeben. In meinem ersten Versuch habe ich ein paar Raster in verschiedenen Richtungen auf einer Kachel gezeichnet und sie dann nachträglich irgendwie mit der Verlängerung mancher „Arme“ miteinander verbunden. Aber das Ergebnis war leider nicht das, was ich wollte!

Even though I find grid patterns beautiful, they tend to give me trouble. Somehow, they just don’t suit my „style“. However, this tile (a traveling tile with Sue Zanker) gave me an idea. One thing I like about it are the layers and how the different parts go over and under each other in surprising ways. I wanted to try to recreate this effect. Since the pleasing effects in this tile emerged unplanned as I drew, I had to experiment a little. In my first attempt I drew some grids in different directions and then connected them afterward by extending some of them into „arms“. Unfortunately, the result was not what I was going for!

001 (2)

Cubine grids, Shattuck and Cubine „arms“ with, ‚Nzeppel in the background. Kind of interesting but just too busy.

Also habe ich es anders herum probiert. Zuerst habe ich Hollibaugh-ähnlichen „Armen“ gezeichnet, die ich dann nachträglich mit Rasterlinien miteinander verbunden haben. Ich habe dann Stück für Stück weitere „Arme“ und weitere Raster in verschiedene Richtung hinzugefügt. Nachdem das Grundgerüst auf der Kachel war, habe ich ihn mit Raster- und andere Muster gefüllt. Das Ergebnis zeigt die verschiedene Schichten und Bewegung, die ich haben wollte ohne die Verwirrung vom ersten Versuch.

Next, I approached it the other way around. First I drew some hollibaugh-like „arms“ which I then connected to each other using grid lines. I then added more arms one by one, connecting them to grids or having grids flow out from them as desired. Once the Basic structures were there I filled them with grid and other patterns. The final result had that layering feeling that I was going for without the confusion of the first attempt.

001 (3)

Printemps, Crescent Moon, Diva Dance, Fife, Tripoli and a very simple grid filling

Es ist klar, dass ich dann einige weitere Male wiederholt habe, um die Vorgehensweise weiter auszuprobieren. Was mich wirklich glücklich machte: ich konnte ganz viele Rastermuster ausprobieren. Diese fließende Raster passen zu mir und meiner Art zu zeichnen.

Naturally, I repeated this method quite a few times to try different things out. These „flowing grids“ suit me and my style. Yay – fun!

001 (4)

Fragment G6, Crescent Moon, Adalfa, Dyon

001 (6)

Puf, Pokeroot and a fancy grid pattern from my sketchbook

001 (5)

Florz, Squall, Dansk, Paradox, and I don’t know what the other pattern’s name is.

001 (7)

Beelight, Puf and some swirls (not sure if that’s a pattern with a name). Puf is not a great filler pattern for this effect because it doesn’t lend itself to the illusion of flowing underneath the grids or their arms.

002 (2)

Spanflow, Z’ele, Flux and Roxy, and unnamed fragment from my sketchbook

002 (3)

Fragment H24, Coaster, Mooka, Vitruvius and Tipple. I find the layering effect does not work so well when the „arms“ are given a pattern as in this tile.

Die folgenden 4 Kachel haben einen identischen Layout, sind aber mit verschiedenen Muster gefüllt. Ich wollte einfach verschiedene Kombinationen ausprobieren.

The four tiles below have identical layouts but different pattern fills. I was just trying things out:

Falls ihr die Lust verspürt, diese Vorgehensweise auszuprobieren habe ich eine Schritt-für-Schritt Anweisung vorbereitet. So kommt der Struktur zustande:

If anyone likes this approach and wants to try it themselves, I have prepared step-by-step instructions. This is how I create the structure:

Nachdem der Struktur steht, suche ich einen Rastermuster für alle Muster aus. (Ich habe es mit verschiedenen Rastermuster probiert und es war zu vewirrend.)

Once I have the basic layout I choose one pattern for all the grids. (I tried using different grid patterns but the results were too crazy.)

Wenn man schattiert, verändert sich das Ganze merklich.

Shading makes all the difference:

 

Ich fand, es fehlte noch was. Vor allem die schwarze Fläche unten links war zu mächtig. Da ich nicht so gerne mit weiß auf Schwarz tangle, habe ich einen weiteren „Arm“ mit weißer Kreditstift vorbereitet, auf der ich dann mit Schwarz getangelt habe.

Still, it needed more. In particular, that black space in the lower left corner was too strong. I don’t really love tangling with the white gelly roll, so I laid down a white stripe with my chalk pencil, and tangled in black on top of that.

Zum Schluß habe noch ein paar „Widgets“ hinzugefügt und fand, die Kachel war fertig.

After adding some Widgets I decided this tile was complete.

003 (2)

Vielen Dank für’s Vorbeischauen und lass mich wissen (Email, Kommentar, Facebooknachricht), wenn ihr auch diese Methode probiert habt!

Thanks for reading and let me know (e-mail, comment, Facebook message) if you decide to try this method!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Traveling Tangles II

 

Der Spass mit Traveling Tangles, wo eine Person eine Kachel anfängt und eine andere Person sie zu Ende tangelt – geht immer weiter. Inzwischen habe ich wieder einige „TT“s zu Ende getangelt und will sie jetzt posten.

The fun with traveling tangles continues! This is when one person starts a tile and someone else finishes it. I have finished a number of These „TT“s over the past few months, and here they are.

Die ersten drei kommen von meiner „Zentangle-Schwester“ (wir waren zusammen auf dem CZT-Seminar) Nadine Roller.

The first three are starters I got from my Zentangle „sister“ Nadine Roller (we were at CZT Training together).

Nadine tangelte Harfe um den Aquarellfleck herum. Ihre Linien sind so schön und regelmäßg! Ich habe mit Nadines Muster Naaki, dazu mit Gems in der Mitte, zu Ende gemacht.

Nadine tangled „Harfe“ around a watercolor splotch. Her lines are so beautiful and even! I added Nadine’s tangle „Naaki“ with gems in the middle.

Nadine fing mit einem Rahmen mit dem Muster „Namaste“ an. Mein erster Versuch hat mir nicht gefallen und ich habe die Mitte komplett mit brauner Tinte zugedeckt und Opus dann mit Weiß darauf getangelt. So kann man auch manchmal eine Kachel fast komplett von Vorne anfangen!

Nadine drew this border using Namaste and a bit of color. I disliked my first attempt so a covered everything in brown ink and drew Opus in White on top if it. That’s one way to handle disappointing results!

Auf dieser Kachel ist ein süßer herzförmiger Lichen-Baum zu sehen. Ich habe ihn mit Diva Dance umrahmt und ein paar grüne Kügelchen hinzugefügt. Irgendwie gefiel es mir, es dann auf der Seite zu drehen.

This is my favorite of the bunch. Nadine drew this sweet, heart-shaped Lichen tree. I decided to flip it on its side and added a Diva Dance border plus a few green orbs

Die nächste Gruppe sind die Kachel, die ich mit Sue Zanker aus Australien ausgetauscht habe. Wir haben uns jetzte 3 Mal Kachel hin- und hergeschickt. Diese sind auch nicht alle – eine oder zwei von Sue warten immer noch auf die Fertigstellung. (Es sind eigentlich immer einige angefangen Kachel in meiner TT-Schachtel, die darauf warten.)

This next group of tiles come from swaps with Sue Zanker from Australia. I have swapped with her three times so far. And I still have a tile or two from her in my box that I need to finish. (There are a lot of starter tiles waiting in my box at any given time I have to admit.)

Sue hat diese zarte, grazile Moowa gezeichnet. Ich habe versucht, es ihr nachzumachen, was nur teilweise auch gut ging. Dann fand ich dass Boss einen guten Kontrast dazu machen würde.

Sue drew this intricate, delicate Moowa. I tried to copy her style with mixed results. I surrounded it with Boss for contrast.

Sue hat den Hintergrund mit Rasierschaum gestaltet, ich tangelte Feather Fall und Dew Drops darauf.

Sue did the background using the shaving cream technique and I added Feather Fall and Drew Drops.

Sue kann ganz fein mit Weiß auf Schwarz tangeln. Ich weiß nicht, wie. Hier hat sie die Muster Nubra und Printemps gezeichnet. Ich bin dann mit Umble etwas verrückt geworden. Die Kachel blieb lange unfertig, weil ich mit dem Umble-Überfluss nicht glücklich war. Dann sah ich eine von Emiko Kaneko’s wunderschönen Kachel mit dieser Pflanzenmuster darauf. Da war gerade genug Platz, um es in dieser Kachel noch hinzuzufügen und ich war dann doch mit dem Ergebnis zufrieden.

Sue can tangle so delicately in white on black. I don’t know how she does it. Here she tangled the patterns Nubra and Printemps. I then went a bit overboard with Umble and was stumped. The tile sat unfinished forever, because I didn’t like all that Umble. Then I saw one of Emiko Kaneko’s beautiful tiles with the plant-like pattern in the middle. It did the trick for me.

Diese Kachel fing Sue mit einem Muster namens Lido in schwarz und braun an. Ich habe zunächst Lido fortgesetzt, dann mit einer sehr vereinfachten Version. Faden. In der Mitte kamen Floo und Dyon.

Sue started this tile with a pattern called Lido in brown and black ink. I continued with Lido, then a simplified version of it. I filled the middle with some Floo and Dyon.

Wieder ein Hintergrund mit Rasierschaumtechnik von Sue. Dazu das Muster Iriemon. Vielleicht von Nadine’s Kachel oben beeinflusst, habe ich viel Harfe hinzugefügt sowie Loev von Ela Rieger und einige verzierende Kringeln. Fertig.

This is another background using the shaving cream technique, with the pattern Iriemon across a corner. Possibly under the influence of Nadine’s starter (see above), I added a lot of Harfe, then Loev by Ela Rieger and some weighted curlicues. Done!

 

Bei dieser Kachel wusste ich lange nicht weiter. Das Muster in der Ecke heißt „Imagine“. Sieht es nicht wie schwimmende Kaulquappen aus? Ich bin sehr langsam vorangekommen. Ich fügte was hinzu und wusste dann überhaupt nicht weiter. Endlich habe ich mit den Kaulquappen abgeschlossen, die unter der Raster schwimmen. Mir gefällt sehr, wie diese Kachel geworden ist. Niemals hätte ich so eine Kachel „alleine“ hingekriegt, denn ich beginne meine Kachel selten so an, wie Sue ihre Kachel beginnt (oder Nadine). Aber das schätze ich so sehr an diese TTs. Man bekommt eine Herausforderung aus der Vorgehensweise einer anderen Künstlerin, und diese führt einen zu neuen Entdeckungen.

This one had me stumped for the longest time. The pattern set in the corner is called Imagine. Doesn’t it look like tadpoles swimming? With the shadows Sue added, they seemed to be floating above the grid. Working on this tile I would add a bit and get stuck, then see something and get stuck again. I just kept creeping forward, ending the with tadpoles that are swimming underneath a part of the grid toward Sue’s first tadpoles. I really like the way it came out. I never would have tangled something like this, because I don’t usually start my tiles the way Sue (or Nadine) does. That’s what I love about the TT project. You get thrown a challenge from a different tangler’s mind and it leads you to brand new discoveries.

Ich habe eigentlich noch ein paar fertigte Kacheltäusche, aber ich glaube ich werde sie für eine spätere Blogpost aufheben.

I actually have a few more finished tile swaps that I could post, but I think I will save them for another post.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Aufholen / Catching Up

Ich bin schon lange aus dem Urlaub zurück und da ich die ganze Zeit über dies und jenes getangelt habe, wollte ich eine Post schreiben ohne besonderes Thema und nur um zu zeigen, was ich in letzter Zeit gemacht habe.

I have been back from my summer vacation for awhiel now, and since I actually tangle pretty continually I thought I would write a short blog post without any particular subject and just catch you up with some of the things I have done (somewhat) recently.

001 (2)

Brown Zendala with acrylic spray paint Background using Crazy Huggins, Ginili and some Fescue.

003 (3)

Prestrung Brown Zendala with Printemps, Tipple, Efilys and BB.

002 (3)

White Zendala with acrylic paint spray Background using big Mookas, Edstar, Flux, Tipple and Fragment D2 from the ZT Primer.

003 (2)

Apprentice tile with Tripoli, Croon, Cockles’n Mussels and Xianyuzhi.

001 (7)

White ZT tile with Geschluckt and Sampson.

001 (2)

Knightsbridge, Flux, Quib, Tripoli, Crescent Moon and Tootle.

001 (4)

Floo and Emingle interwoven; Pokeleaf and Tipple drawin with black glaze pen on black Background.

001 (5)

Interwoven Pais and Merryhill with some Fescu

001 (3)

Spilled ink tangle using Crescent Moon, flux and thick Tipple.

001 (4)

Brown ink on White tile: Scallamp, Minline, Knightsbridge and Rainking.

Ich war außerdem relative fleißig in Bezug auf Kacheltäusche (Traveling Tangles) – aber diese kommen in einem getrennten Blogpost. Danke für’s Vorbeischauen!

I have also been completing quite a few tile swaps but will post these in a separate post. Thanks for stopping by!

Veröffentlicht unter Allgemein | 3 Kommentare

Nebenprodukte / Byproducts

Wenn ich einen Kurs plane, probiere ich im Vorfeld verschiedene Ideen aus. Manchmal in mehreren Varianten, bis ich eine Kachel-Idee habe, die ich für geeignet finde…oder mich komplett dagegen entscheide. Ich verwerfe eine Idee nicht unbedingt deswegen, weil  ich sie grundsätzlich als schlecht empfinde sondern meistens, weil ich die Idee für den Kurs  als zu speziell oder kompliziert finde. Das bedeutet, dass bei der Kursplanung öfters einige Kachel als „Nebenprodukte“ entstehen. Das war der Fall bei meiner letzten Kurs zu „ZenGems“.

When I am planning a class, I experiment with  a number of various ideas, or even versions of one idea, until I find a tile design that is right for the class…or until I abandon that particular idea completely. If I give up on an idea it is not necessarily because it’s a bad idea, but usually because I decide it’s too complicated, involved, or specialized for the class So by the time I am ready for a class, I often also have quite a few tiles that have come about as byproducts. This was the case when planning my last class on ZenGems.

Playing with different border and shape ideas for individual gems. I actually did go with two of these for the class.

 

Eine Idee, die mir gut gefiel aber die zu speziell für den Kurs war, war es, die Gems in das Muster HennaDrum zu integrieren. Ich habe einige Versionen probiert:

Here’s an idea I really liked but decided was to specialized and inflexible for the class – putting the gems into the tangle pattern HennaDrum. I experimented with several versions:

HennaDrum, Twistee, ZenGe

002 (2)

HennaDrum, Tipple on Rennaissance tile

002 (4)

Hintergrund ist grau; ich habe darauf in schwarz getangelt.

Hier sind ein paar weitere ZenGem-Kachel, die im Laufe der Kursvorbereitung entstanden sind:

And here are several more ZenGem tiles that came about as I was preparing for the class:

001 (4)

ZenGems and Shattuck

 

002 (3)

ZenGems, BB, African Artist, Flux, Printemps, Beadline and other embellishments

001 (3)

Tamisolo, Opus, Dragonair, Lixsa, Beadlines

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Diva Challenge 321: Non-dominant hand

Wow, das war etwas schockierend! Ich setze meinen Stift an, um zu zeichnen und der Stift gehorcht einfach nicht. Ich kam mir ein Stück weit hilflos vor. Egal, ob ich langsam und vorsichtig, oder etwas beherzter und flüssiger zeichnen wollte – ich war nicht in Kontrolle. Kleine Zuckungen, eigenwillige Irrwege und ein durch und durch fremdes Gefühl bei der Stiftführung – ich habe nicht damit gerechnet, dass mit der linken Hand  zu zeichnen eine so vollkommene andere Erfahrung sein würde. Jedes Mal, wenn ich den meine Schreibwerkzeug wechseln wollte – also zum Bleistift, Tortillion oder Graphic One gegriffen habe – habe ich ohne zu denken fast immer zuerst auch die Hand gewechselt. Plötzlich war z.B. der Bleistift in meiner rechten Hand und bereit, loszulegen. Aber ich habe mich auch jedes Mal auch gefangen und davon abgehalten.

Well, I have to say this was a bit shocking. I put my pen to the paper, ready to draw a line – and the pen did not obey. I felt a bit helpless. It didn’t matter if I tried to go slowly and carefully, or if I aimed for smooth, fluid motion – I was not in control. Constantly wobbling lines, wayward directions –  it was a completely awkward and foreign feeling. I really didn’t think that drawing with my left hand would feel so strange . Every time I switched drawing utensils and picked up the pencil, or the Grpahic One, or my tortillin – I automatically switched back to my right hand without realizing it. Suddenly there was the pencil in my right hand, ready to go to work. But I caught myself each time.

Dennoch bin ich wirklich froh darüber, es probiert zu haben. Warum? Weil es so interessant war! Ich war fasziniert davon, dass etwas, was ich für selbstverständlich halte – einen Stift klare Befehle zu geben, die dann meistens gut gefolgt werden – so schwer wird, wenn man „nur“ die Hand wechselt. Ich mache gerne solche Erlebnisse. Und was halte ich von dem Ergebnis? Sie gefällt mir! Ja, ich spüre eine klare Zuneigung für diese Kachel, die mir so schwer fiel. Sie kommt definitiv in meinen Album.

Nonethless I am really happy I took on this challenge. Why? Because it was so interesting! I was fascinated that something that is second nature to me – guiding a pen across paper – suddenly became so difficult, merely by switching hands. I really enjoy these kinds of revelations. And what do I think of the result? I like it! Somehow I feel affection for this tile which was so hard for me to draw. I will definitely put it in my album.

001

IX, Floo, Tripoli and Ixorus

Veröffentlicht unter Allgemein | 3 Kommentare

Dingbatz

Vor einige Wochen haben Rick und Maria ein neues „KTT“-Video – ein „Kitchen Table Tangle“ Video – in der App veröffentlicht. Es ging um „Dingbatz“. Ein Dingbat, in der Druckindustrie, ist schmückendes Symbol, die man früher benutzt hat, um leere Stellen auf einer Seite zu gestalten. Sie sind klein, einfach und spielerisch. Rick und Maria haben diese Idee für und mit Zentangle angepasst und nennen es „Dingbatz“. Ich muss zugeben, es fällt mir schwer, diese Sache präzise zu beschreiben, also müsst ihr euch mit meiner unpräzise Beschreibung zufrieden geben – zusätzlich zu einigen Bilder natürlich. Es gibt keine strenge Regeln aber man fängt meistens mit einer einfach Form an – ein Oval, Rechteck, Dreieck, Quadrat – macht einen Rahmen herum und füllt dieser Form mit einigen Tangles. Man kann dann auch mehrere Formen miteinander verbinden, wenn man eine größere Fläche – eine ganze Kachel – füllen möchte. Ich habe beim Video gleich mitgezeichnet und ich zeige euch gerne, was dabei rauskam…auch wenn ich das Ergebnis nicht soooo toll finde. Ich habe einfach nach dem Video versucht, die Ideen weiterzuführen bis ich eine Kachel hatte.

Several week ago, Rick and Maria publsihed a new KTT (Kitchen Table Tangle) video on the Zentangle app. This one was about „Dingbatz“. Dingbats, in the printing industry, were decorative symbols sometimes used to fill or enhance gaps and empty spaces on the printed page. Rick and Maria have adapted this idea for use with Zentangle and they call this „Dingbatz“. There are no strict rules, and it is not easy for me to state precisely what dingbatz are and how to draw them, so you will have to make do with my vague explanation – plus some pictures of course.  You usually begin with a simple form – an oval, rectangle, triangle or square – put a frame around it, divide the inner space and fill it with tangles.  You can combine These forms together to fill a tile if you want. Below is my first attempt, much of it drawn along while watching the video, but I couldn’t keep up and had to wing things toward the end. I do not love this result with all of my heart but I am happy to show it to you to help you get an idea of the whole dingbatz thing.

005 (2)

Dingbatz often seem both formal and playful.

 

Wie es denn so ist, habe ich bald danach eine fast fertige Kachel angeschaut und sah sofort, wie die Dingbatz-Idee sie vollenden könnte.

And as these things often go, I noticed an almost finished tile just a short time later and immediately saw how the Dingbatz approach would allow me to finish it.

005 (3)

The Zlinky and the leaves were there, the frame, Mooka, rounding and auras are the Dingbatz-inspired additions.

 

Ich habe noch weitere Dingbatz Ideen ausprobiert – diese gefällt mir am Besten. / I kept playing around with Dingbatz ideas  – here is my favorite.

005 (4)

The oval with Crescent Moon is connected to the corner triangles with the tangle Gobi and some Floo.

Ecken mit der Dingbatz-Idee zu gestalten gefällt mir besonders gut. Hier habe ich einige auf buntbesprühten Karten gezeichnet. Ich weiß nicht, wie ich sie weiter zeichne – vielleicht schreibe ein Spruch in der Mitte.

I really love using Dingbatz for corners. Here are some that I draw on spray-colored cards. I am not sure how I will complete them – I think writing a thought or quote in the middle would work well.

 

 

004 (2)

Mooka and Springkle

 

001 (3)

Lixsa and Beadlines

 

004 (3)

Flux and Beadlines

Und als ich mich auf den ZenGemkurs vorbereitet habe musste ich dann auch sehen, wie ich ZenGems und Dingbatz kombinieren kann. Diese habe ich auf Apprentice-Kachel gezeichnet.

And since I was getting ready to teach a Workshop on ZenGems, I also had to try combining Gems with Dingbatz. I did the following tiles on the larger apprentice tiles:

002 (2)

ZenGems with Zenith, Mooka and Scrawlz in the middle

 

002 (3)

Henna Drum in the middle, and some Mooka and Zinger and Tipple.

 

003

I think the only actual tangle here is SeRo in the middle.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Noch mehr Zlinky und Gewinner/More Zlinky and Winners

Wie versprochen habe ich die Gewinner für die Verlosung von „Zentangle für jede Gelegenheit“ heute ermittelt. Wie habe ich das getan? Ich habe die Namen von allen, die mitgemacht haben auf einem Zettel geschrieben, und diese Papier gefaltet und in einen Hut gesteckt. Hier der Beweis 😉 :

Today I drew the names of the winners for the book „Zentangle für jede Gelegenheit“ out of a hat. Literally.

DSC05270

 

Da der Hut meinem Sohn  gehört, hat er zwei Papiere rausgeholt. Die Namen der Gewinnerinnen sind Kerstin Lingemann und Angelika Pürckhauer. Ich gratuliere euch und sage Danke an alle, die mitgemacht haben. Kerstin und Angelika, bitte schickt mir doch eine Mail mit euren vollständigen Adressen. Das signierte Buch bekommt ihr dann direkt von Katharina geschickt.

Da das hier eine Zentangle-Blog ist finde ich, es gehört auch etwas Zentangle-Kunst zu jeder Blogpost dazu. Ich habe auch noch zwei Kachel mit meiner Muster Zlinky gemacht, die ich euch gerne zeige.

This being a Zentangle blog, I think every post should also include some Zentangle artwork. So here are two tiles using my tangle Zlinky.

001 (3)

Zlinky, Printemps, Mooka, Mysteria, Hollibaugh

 

Die folgende Kachel habe ich eingefärbt nach der Methode, die ich in dieser Post beschreibe. / I colored the following tile using the method described in this post:

001 (2)

Zlinky and Gem-ishhHighlights. No other definite tangles, just line play and embellishments.

 

Und dann habe ich noch eine von meiner eingesprühten Kachel getangelt / This is one of my spray-bottle tiles.

001 (4)

Tripoli tangled in a Quandary string

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen