Diva Challenge 294

So….suddenly I had a tile for the Diva Challenge. I read the challenge and saw a few tiles and thought it sounded like fun. I decided to take just a few minutes to see if I could come up with an asymmetrical fragment for my pattern Geschluckt, which I like to use as a reticula. (You can find the step-outs and other examples here.) And it went very quickly. I drew an assymetrical sprial, thought it had potential and decided to just go for it.  Thanks for stopping by!

Und ganz plötzlich hatte ich eine Kachel für die Diva-Challenge, hurra! Ich hatte die Challenge gelesen und einige Kachel schon gesehen und wollte schon gerne probieren. Also ich nahm einfach ein paar Minuten Zeit um zu sehen, ob ich einen asymmetrischen Fragment für meine Muster Geschluckt ausarbeiten könnte. (Ich benutze Geschluckt gerne als Retikulum für runde Fragmente – die Step-out dazu und andere Ideen findet ihr hier.) Zu meiner eigenen Überraschung hatte ich schnell etwas, das sehr einfach aber dennoch für mich interessant genug war, um es direkt auszuprobieren. Sofort. Und es ging schnell und es gefällt mir. Das Fragment ist ein asymmetrische Spirale. Hier ist die Kachel:

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Tangle: Geschluckt (reticulum) with assymmetrical spiral as fragment.

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Farbige Hintergründe / Colored Backgrounds

Eine Kachel einfärben und darauf tangeln – das hatte bis jetzt nicht sehr oft gemacht, dafür in den letzten Wochen ganz viel. (Ich bereite mich nämlich auf einen Kurs vor.) Es hat mir viel Spaß gemacht und ich mag die Ergebnisse sehr! Ich will euch zeigen, wie ich das bis jetzt gemacht habe.

I have just started coloring tiles before tangling on them – in preparation for a workshop. I discovered that it’s a lot of fun and I love the results. Here’s how I go about it.

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Das sind wasservermalbe Stifte / these Crayons are water-mixable

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Ich benutze auch Derwent Inktense Stifte / I also use Derwent Inktense pencils

 

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Ich verteile die Farbe in zufälligen Flächen/ I distribute random splotches of color.

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Dann mit viel Wasser vermischen / Then I add a lot of water

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Und so sieht es zum Schluss aus! / This is how it turned out!

 

Bis jetzt habe ich zwei Vorgehensweisen. Eine davon ist es, die Farbflächen als Faden zu nutzen und die Tangles von den Farbverläufe beeinflussen zu lassen. Das habe ich in dem obigen Beispiel gemacht. Die dunkleren, roten Flächen habe ich mit verschiedenen ähnlichen Rastermuster gefüllt (Bumpkenz und Nymph) und die gelben Flächen mit Sandswirl und Tipple. Hier sind weitere Beispiele von dieser Methode:

I have two basic approaches at this point. One is to use the splotches of color as a thread and let the color changes guide the changes in tangles. That is the case in the example tile above, where I used Bumpkenz and Nymph in the darker red patches and Sandswirl and Tipple in the lighter yellow spaces. Here are some more examples of this approach:

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Tangles: Twenty-One, Seton, Gneiss, Mooka

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Tangles: Flip Flap, Oposto, Gordgeous, Festune

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Tangles: Vi-Mount, Chinese Balloons, and Unnamed (from my sketchbook)

 

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Tangles: Fidget, Tagh (sort of), Humpzee, Facets, Fescu

Alternativ kann man auch die Farbverläufe ignorieren und auf die ganze Fläche so tanglen, als wäre der Hintergrund Weiß. Die Farben leuchten und bewegen sich dahinter, und tragen so ein weiteres Element zu der Komposition bei. Es kann wirklich sehr schön sein. Hier sind zwei Beispiele davon:

The other approach is to just pretty much ignore the color changes and tangle as if the backround were white. The different colors glow and move beneath the tangles to add another element to the composition. It can be really beautiful. Here are two examples of this:

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Tangles include: Bales, Flux, W2, Gobi, Sandswirl, Harfe, Paperweights, Printemps, Trazee.

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Tangle: Opus with auras and orbs and extra curls.

 

 

 

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Farbe benutzen / Using color

Wenn es um Farbe geht, da scheiden sich die Geister. Ich kenne Einige, die mit „bunter“ Zentangle-Kunst nichts zu tun haben wollen; andere finden ihr Werk nur mit Farbe vollendet und schön. Die ursprüngliche Zentangle®-Methode verzichtet auf Farbe vor allem deswegen, um die Sache einfach zu halten. Und ich persönlich finde nicht, dass Farbe zwingend notwendig ist – die schwarz-weißen Kachel sind in meinen Augen vollkommen und bieten unendliche Möglichkeiten. Ich mache nach wie vor überwiegend schwarz-weiße Zentangle-Kunst, vor allem dann, wenn ich runterkommen und entspannen will.

People have widely different opinions on color in Zentangle® inspired artwork. I know a number of Zentangle artists who are „purists“ and dislike anything but the faintest touch of color in their work; others believe color brings the finishing touch of perfection to their art. The original Zentangle method sticks to black pen and graphite on white paper mostly for reasons of simplicity. Personally, I don’t think color is really necessary – the black-and-white play of lines, and the depth added by graphite is absolutely beautiful and offers endless creative possibilities. I have always mostly worked in black and white, especially when I am tangling to relax.

Nichtdestotrotz bin ich eigentlich immer offen dafür gewesen, Farbe auch bei Zentangle-Kunst zu verwenden. Ich komme ja zu Zentangle auf dem Umweg der Malerei. Ich habe ziemlich schnell bunte Stifte angeschafft und damit angefangen zu spielen, wenn auch sehr begrenzt.

Having said that – I have nonetheless always been open to and interested in using color. After all, I was painting at the time I took up with Zentangle. It wasn’t long before I began to experiment with color when I tangled, even if I really only dabbled.

Das Thema „Farbe“ im Tanglen ist vielfältig. Es geht nicht nur darum, welche Farbe(n)man nutzt, sondern es umschreibt viele verschiedene Techniken und Materialien. Man kann mit farbigen Stiften tanglen oder Farbe einer schwarz-weisse Kachel nachträglich hinzufügen. Man kann auf farbigem Papier tanglen und/oder das Papier vorher nach verschiedenen Methoden färben. Und man kann diese Vorgehensweisen auch alle miteinander kombinieren!

Using color with Zentangle can mean many different things – it’s not just a question of what color(s) to use, but which techniques and materials. It can mean drawing your tangles with colored pens, adding color to tangles drawn in black, or drawing tangles on colored paper – either in black or with colored pens. And for this you can either use colored paper or add the color yourself using any number of means and mediums. And of course every and any combination of these methods is also possible!

Außer ganz am Anfang, wo ich ein paar sehr, sehr bunte Sachen ausprobiert habe, habe ich mich bis jetzt meistens für nur eine Farbe oder für dezente Farben entschieden:

When I was fairly new at tangling I did try a few extremely colorful things, but since then I have usually just chosen one color or kept the colors muted:

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Just one color(red) with Purk, Pointerz, Zedbra, Droplets, 2013

 

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Muted colored pancil: Rain, Tripoli; 2014

 

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Grays and olives: Mooka, Crescent Moon, Flux, Printemps 2016

Midoosa Gems

Amber with hints of pink; Medoosa and Mooka, 2016

Doch neulich wollte ich etwas mutiger sein und habe ein paar Kachel ausgesucht, von denen ich dachte, Farbe würde sie gut stehen. Hierfür habe ich habe Prismacolor Buntstifte verwendent und zeige euch die, die mir gefallen:

Recently, however, I decided to be slightly more daring and picked out a few tiles that I thought would look good with color. I used Prismacolor colored pencils to add Color – here are the ones I think turned out nicely:

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Molygon; Crescent Moon tangelation.

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Yuma

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Geschluckt with Fragment C24 from the Zentangle Primer

Zum Schluss habe ich probiert, die Kachel ganz fröhlich-bunt mit wasservermalbare Stifte einzufärben. Darauf habe ich mit bunten Gelstifte (Moonlight von Sakura) sowie mit schwarzem Micron getangelt. Sehr bunt aber schön – oder?

Finally, I decided to try coloring my tiles with very bright and cheery colors using aquarel crayons. I tangled on this Background with Sakura Moonlight gelly rolls and black Micron. Very bright, but rather pretty, don’t you think?

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Floo, Tipple, Fescu

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Printemps, Wheelz, Frost Flower, Flux

 

 

 

 

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Tangle Spielerei – Playing with Tangles

Eine meiner Lieblingsmuster aus „Zentangle für jede Gelegenheit“ von Katharina Königsbauer-Kolb ist „Frunky.“ Das Muster ist genau so toll wie der Name klingt. Einfach und verspielt, Frunky besteht aus zwei Komponenten die man miteinander nach Lust und Laune abwechselt. Unten seht ihr eine Kachel mit Frunky in der oberen linken Ecke.

One of my favorite patterns in „Zentangle für jede Gelegenheit“ by Katharina Königsbauer-Kolb is „Frunky“. It’s a great name and the tangle lives up to it. It’s so simple and fun, made up of two componants that alternate with each other in a random way. Here is Frunky in a tile I did. Frunky is in the upper left portion of the tile.

Jayish with Frunky

Frunky, JH-ish, Flux and Delilah

Als ich Frunky neulich in Augenschein nahm, sah ich darin die Fusion zweier Elemente aus den Mustern Fescu und Shattuck. Das brachte mich auf die Idee, dass man vielleicht eine ganze Reihe neue Muster dadurch kreieren könnte, in dem man Elemente aus verschiedenen Mustern nach Frunky-Art kombiniert. Ich hatte ganz viel Spaß daran, auch wenn ich zum Schluss gekommen bin, dass meine Ergebnisse keine neue Muster sind. Dennoch ist es eine weitere Idee, wie man mit Mustern spielen kann. Unten seht ihr meine ersten Experimente. Vielleicht kriegt ihr Lust, selber zu experimentieren!

Recently as I was contemplating Frunky, I saw it as the fusion of elements from two other tangles, namely Fescu  and Shattuck. And that got me thinking that maybe a whole bunch of new tangles could be created by combining elements of various patterns in a Frunky way. I really had a lot of fun thinking about which elements to try together, even if I decided in the end that what I came up with were not new tangles. But they are a fun way to play with tangles. So here are some of my first experiments – maybe they will inspire you to try it too!

Cubine Lily Pads

Cubine and Lily Pads

Flux Crescent Moon

Crescent Moon and Flux

garlic cloves and tagh

Garlic Cloves and Tagh Tanglation.

Lotus Pods and Enyshou

Enyshou and Lotus Pods.

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„Geschluckt“: Muster und Retikulum / Tangle and Reticulum

In meinem letzten Blog ging es um die zwei neue Fachbegriffe in der Zentangle -Welt: Retikula (Einzahl: Retikulum) und Fragmente. Schon lange wollte ich meine letzte Blogpost fortführen, und euch mein Tangle-Muster „Geschluckt“ als Retikulum vorstellen. Kurze Wiederholung: „Retikulum“ bedeutet eine Art von Raster, das mit Muster gefüllt werden kann. Klassisch ist ein Raster aus Quadrate, die ganz anders aussieht, je nach dem, wie man die Quadrate befüllt. Aber im Zentangle Primer Vol. 1, Rick und Maria stellen viele andere Raster – Retikula – vor, darunter auch welche, die Dreiecke oder Kreise statt Quadrate als Flächen zu Befüllen haben.

In my last blog post I talked a bit about the new words in the growing Zentangle jargon: reticula and fragment. I have been meaning to follow up on that post forever and demonstrate how my tangle pattern „Geschluckt“ can be used as a reticula for round fragments. Quick recap: a reticula is a grid in the broadest sense of the word – a network of lines that create spaces that can be filled with another pattern, or „fragment“. The classic grid has square spaces that can be filled with fragments for very different results. But in the Zentangle Primer Vol 1, Rick and Maria also give examples of reticula that create spaces that are triangular or round.

Das ist das Muster „Geschluckt“ zuerst leer und dann mit dem Fragment D24 aus dem Primer:

This is how „Geschluckt“ looks „empty“ and then with fragment D24 from the Primer:

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Unten folgen einige Beispiele von Geschluckt auf Kacheln mit verschiedenen Fragmente aus aus dem Primer:

And here are some examples of Geschluckt in tiles using different round fragments from the Primer:

Geschluckt Gobi Bronx Cheer

Geschuckt, Fragment B23, Gobi, Mooka, Bales, Bronx Cheer

Geschluckt and bunzo

Geschluckt, Fragment F21, Bunzo

Geschluckt tada frosty

Geschluckt, Fragment H21, Frost Flower, Tada

geschluckt und harfe

Geschluckt, Fragments G23 + C21, Harfe, Betweed

Und zum Schluss, die Step-outs für Geschluckt, falls Ihr auch Lust habt zu probieren:

Here is the step-out for Geschluckt if you want to try it yourself:

Geschluckt Step-Out 001

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Ellish? Jay-ish!

Mir war von sofort klar, dass ich für die Diva Challenge nicht „Ellish“ sondern „Jot-ish“ oder vielleicht „JH-ish“ machen wurde. Seit ein paar Wochen zeigt Maria Thomas auf der Zentangle App, wie man das Ellish-Prinzip auf anderen Buchstaben anwenden kann und ich habe mich davon anstecken lassen. (Im Übrigen, wenn ihr die App nicht habt, solltet ihr das überlegen. Denn nur auf der App könnt ihr regelmäßig die letzten Zentangle-Werke von Maria, Rick und Molly sehen. Eine tolle Inspiration.) Mein „J“ habe ich also in der Art von Ellish gezeichnet. Am Ende sah es aus wie ein in sich geschlossenes Ding, das ich mit Diva Dance umrahmt habe. Das Hintergrundsmuster heisst Delilah.

I knew right away that I would not do Ellish but J-ish or possibly JH-ish for this week’s Diva Challenge. Maria Thomas has been going through the alphabet in an inspiring way on the Zentangle App. (Do you have the Zentangle App? I recommend it because, among other things, you can regularly see the lastest work by Maria, Rick and Molly. So amazing and inspiring.) When it was done, my „J“ looked like a self-contained object. I surrounded it with Diva Dance. The background tangle is called Delilah.

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„J“ in an Ellish manner with Diva Dance and Delilah

 

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Zentangle Primer Vol. One

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ENGLISH

Vermutlich habt ihr schon von diesem Buch gehört – wenn nicht ist es höchste Zeit! Eigentlich wollte ich eine andere Blogpost verfassen, dann habe ich gemerkt, ich muss zuerst ein paar Wörter über das neue Buch von Zentangle sagen.

Nachdem es unzählige „How-To“ Zentangle-Bücher auf dem Markt gibt, gibt es jetzt endlich eins von Rick Roberts und Maria Thomas, den Erfinder von Zentangle. Ihr erstes Buch „Book of Zentangle“ erklärt zwar auch die Methode, ist aber mehr eine Beschreibung und eine Geschichte als eine detaillierte, Schritt-für-Schritt Anleitung. Der „Primer“ ist da viel ausführlicher. Das englische Wort „Primer“ bedeutet (unter anderem) auch Lehrbuch, vor allem wenn es um Grundlegendes geht.

Das Buch ist nur auf Englisch erhältlich, aber wenn du zu den Zentangle-Begeisterten zählst sollst du das Buch unbedingt besorgen. (Kaufen kann man direkt bei Zentangle aber hoffentlich auch bis Ende Mai in Deutschland hier). Niemand schreibt treffender und schöner über Zentangle als Rick und Maria aber auch wenn man das wegen mangelnder Englischkenntnisse nicht wirklich würdigen kann, haben sie mit diesem Buch eine neue Idee in die Zentangle-Welt gesetzt, die man anhand von den Bildern und auch ohne viele Sprachkenntnisse begreifen kann: die „Reticula“ und die „Fragmente“. Glaubt mir, ihr werdet damit auch spielen wollen!

Rick und Maria lieben es, mit Sprache zu spielen und haben schon für die Zentangle-Methode einige Begriffe erfunden (wie z.B. „Zentangle“ ;-) …Aber auch „Kachel“, „Faden“ usw.).  Es ist aber nicht nur ein Spiel. Genauso wie Zentangle-Kunst abstrakt ist, damit wir das Ergebnis nicht daran messen, wie gut etwas wiedergegeben ist und damit wir keine vorgefertigte Konzepte haben, wie es aussehen soll, unterstützen neue Begriffe uns darin, sie als was Neues zu sehen und für Möglichkeiten offen zu sein, die nicht in unseren vorgeprägtem Konzepten vorhanden sind. (An dieser Stelle danke ich Sabrina Stein, die mir dieses Aspekt erleuchtet hat.)

Also, was sind Reticula und was sind Fragmente? Fragmente sind Musterelemente, die man in verschiedenen Strukturen auf verschiedenen Arten und Weisen einsetzen kann. Und diese Strukturen – das sind die „Reticula“. Falls ihr jetzt völlig verwirrt seid helfen bestimmt ein paar Bilder weiter. Man nehme die bekannten Zentangle-Muster „Cubine“ und Bales. Sie kommen so zustande, dass man diese Musterelement (=Fragmente)

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in dieser Struktur setzt (=Reticulum)

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Mit folgenden Ergebnisse:

Bales Cubine

Im „Primer“ wird aber eine große Anzahl von verschiedenen „Fragmente“ gezeigt, und zwar nicht nur quadratisch sondern auch dreieckig und rund. Und als Reticula gibt es viel mehr Möglichkeiten als das übliche und bekannte Quadratraster. Und natürlich kann man seine eigenen Fragmente und Reticula entdecken und entwerfen – die Möglihkeiten sind unendlich.  Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass ein Muster von mir „Geschluckt“ hervorragend als „Reticula“ für runde „Fragmente“ funktioniert. Darüber schreibe ich in meiner nächsten Blogpost. Also wenn ihr neugierig seid, besorgt euch das Buch, es ist wirklich interessant und macht großen Spass. Ein Beispiel für eine Kachel mit Fragmenten aus dem Buch findet ihr HIER am Ende dieser Post.

You’ve probably already heard about the new book from Zentangle, the „Zentangle Primer Volume 1“. If not, then it’s high time!

Meanwhile, there is an endless number of Zentangle how-to books on the market, and so it is nice that the founders of Zentangle, Rick Roberts and Maria Thomas, have now also published one. Their first book, „The Book of Zentangle“ does contain complete information on the Zentangle Method as well as many beautiful pictures but it’s less of a detailed instruction book and more of a story about Zentangle itself. The „Primer“, true to it name, is a methodic and step-by-step introduction to the basics of the Zentangle Method and it is a must for all Zentangle enthusiasts. (You can order it here). It is full of helpful tips and ideas and no one writes about the Zentangle method more clearly than Rick and Maria. But, true to their boundless reserves of creativity, they also introduce a whole new idea to the Zentangle world, one you will not want to miss out on, and that is the idea of „reticulas“ and „fragments.“

Rick and Maria love to play with language and are good at coining terms – such as „Zentangle“ itself! But it’s not just a matter of playing with language. Just like Zentangle art is abstract so that we don’t judge the result by comparing it to some real thing it should look like, a new term helps us to see what is being described as something new and keep us open for possibilities that are not contained in concepts we believe we already know. (Thank you,  Sabrina Stein, for helping me to get this!)

So what are reticula and fragments? Well, fragments could be described as pattern elements that can be used to fill in the spaces of various structures. The structures are reticula. Still confused? Well, a picture is worth a thousand words. You are probably familiar with the Zentangle patterns Bales and Cubine. These patterns can also be described in terms of fragments and reticula. The fragment is the basic element of the pattern:

balescubine

And the reticula is the structure you fill with those elements, in this case a square grid:

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Resulting in this:

BalesCubine

This is just a quick example. In the „Primer“ Rick and Maria offer several pages of various fragments and also several pages of reticula to be filled with them. The fragments are not just square, but also triangular and round. And as for the reticula, they go way beyond that basic square gird! Once you’ve seen them, you begin to realize that the possibilities here are endless…and fun! You will want to make up your own. Here is a tile I did using some of the fragments in the Primer:

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